Sterbebegleitung

Sterbebegleitung im Altenzentrum Klarastift

Seit rund zwanzig Jahren gibt es Bemühungen, die Lebensqualität von Menschen, die an einer nicht heilbaren Erkrankung leiden, zu verbessern. Hospizbewegung, Palliativmedizin und -pflege haben viel erreicht, um die Beschwerden in der letzten Lebensphase bestmöglich zu lindern und die betroffenen Menschen würdig und individuell auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Viel neues Wissen im Umgang mit Sterbenden ist entstanden. 

Das Klarastift hat es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, die Sterbenden einfühlsam zu  begleiten, damit sie schmerz- und angstfrei und umgeben von vertrauten Menschen ihren letzten Weg gehen können.

Wichtig hierfür sind eine kontinuierliche Bezugspflege durch berufs- und lebenserfahrene, in Palliativpflege ausgebildete Fachkräfte und eine gute Zusammenarbeit mit Ärzten und ehrenamtlichen Begleitern.  Seit vielen Jahren schon haben wir eine Ehrenamtliche Hospizgruppe, die in gemeinsamer Absprache mit der Pflege und den Angehörigen die Bewohner in den letzten Tagen und Stunden Ihres Weges begleiten. Die Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team ist dabei für uns selbstverständlich.

Die WHO erstellte 2002 eine Definition zur Begleitung Sterbender oder auch Palliative Care genannt vor:

“Palliative Care ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen, und zwar durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, Einschätzen und Behandeln von Schmerzen sowie anderer belastender Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art.”

Diese vier Säulen der Sterbebegleitung sind die oberste Maxime in unserem Handeln und einer menschenwürdigen Pflege bis zum Sterben. Dabei arbeiten wir eng mit dem Palliativ Netz in Münster zusammen, bestehend aus einem Team von Palliativmedizinern und Palliativpflegefachkräften.

 

 

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

(Cicely Saunders)