Überblick

Die Anfänge

Die Wurzeln des Altenzentrums Klarastift reichen bis in das erste Viertel des vorigen Jahrhunderts zurück, als im Jahre 1823 aus verschiedenen Armenhäusern Münsters das „Große Armenhaus“ im ehemaligen Klarissenkloster hinter dem Garten des Clemens Hospitals an der Loerstraße/ Stubengasse entstand. Aus diesem wiederum ging nun die am 1. Dezember 1824 gegründete „Anstalt für Unheilbare“ hervor, die als Urform des heutigen Klarastifts bezeichnet werden kann.

Veränderungen in schweren Zeiten

Nach der Umbenennung in „Hülflosen-Anstalt“ im Jahre 1834 folgte 1898 die zweite Namensänderung in die heutige Bezeichnung „Klarastift“. Nachdem im Ersten Weltkrieg täglich 90 Personen beköstigt wurden, gab es auch später viel Not und Versorgungsengpässe. Jedoch war auch nach der Verlegung in die Schulstraße im Jahre 1922 eine Eigenversorgung zu jeder Zeit gesichert. Nach der Evakuierung während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1941 und der Verlegung nach Heessen bei Hamm konnten erst 16 Jahre später Bedienstete und Bewohner nach Münster zurückkehren.

Auf dem Weg zum Heute

In der Folgezeit erlebte das Altenzentrum Klarastift im Neubau an der Andreas-Hofer-Straße, der am 1. März 1957 eingeweiht worden war, verschiedene Erweiterungen und Modernisierungen.  Sinn und Zweck des Altenzentrums ist schon lange nicht mehr die bloße Aufnahme kranker oder alter Menschen, sondern eine Betreuung seiner Bewohner, die möglichst umfassend und abwechslungsreich ist.

Entnehmen Sie unserer Zeittafel den Wandel des Klarastifts zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen.