Zeittafel

Vorgeschichte

15.06.1617 Grundsteinlegung für die Klarissenkirche durch Bischof, Domkapitel und Rat.
30.05.1619 Einweihung der Kirche.
30.06.1652 Explosion des Pulvertums am Breul, der Chor der Klarissenkirche stürzt ein. Dabei kommen auch einige Nonnen ums Leben.
14.11.1811 Kaiserliches Edikt: die Nonnen müssen im Januar 1812 das Kloster verlassen. Das Inventar, die Kirchengeräte und der Kirchenzierat werden öffentlich verkauft.
Januar 1812 Kirche dient dem Militärfiskus als Magazin. In ihr werden Heu und Stroh gelagert.
1823 Verlegung des großen Armenhauses und Hilflosenanstalt in die Klostergebäde.

Entstehungsgeschichte

01.12.1824 Aus dem großen Armenhaus geht die Sonderabteilung Anstalt für Unheilbare hervor. Die Anstalt befindet sich im ehemaligen Klarissenkloster in der Stubengasse.
Oktober 1852 Einzug der Clemensschwestern zur Pflege der Unheilbaren. Der Einzug wurde ermöglicht durch den späteren Oberbürgermeister Johann Hermann Hüffer.
18.12.1834 Erste Namensänderung von der "Anstalt für Unheilbare" für "Hülflosenanstalt", dies erfolgte zur Minderung des Ausdrucks.
07.02.1898 Die zweite Namensänderung von der "Hülflosenanstalt" zum Clara-Stift aufgrund der nicht mehr zeitgemäßen Namensgebung.
22.09.1922 Umzug des Clara-Stifts in das Bürgenwaisenhaus an der Schulstraße, da das Clemenshospital neue Räume benötigt.
1941 Das Klarastift wird aufgrund der Zerstörungen in Münster nach Heessen bei Hamm verlegt.
01.03.1957 Rückkehr in das neu erstellte Klarastift an der Andreas-Hofer-Straße.
1963 Erweiterungsbau; erster Bauabschnitt zur Errichtung von Altenwohnungen.
1975 Zweiter Bauabschnitt; Bezug der Altenwohnungen und des Begegnungszentrum.
1994 Renovierung und Neubau des Wohn- und Pflegebereichs.
2008 Eröffnung der Casa Vitae innerhalb der Räumlichkeiten des Klarastifts
2014 Ambulantisierung der ehemals stationären Bereiche Arche Noah und Arche Sarah zu ambulant Betreuten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz innerhalb der Räumlichkeiten des Klarastifts
2015 Erweiterungsbau um die Tagespflege